AGB
Fassung 2 · gültig ab 15.10.2026
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für den Erwerb von Trainingskarten, die Buchung von Trainingseinheiten und die Inanspruchnahme unserer Trainingsangebote.
Vertragspartner ist:
Fußballschule NEXT LEVEL
Patrick Springer
Alpener Str. 327b
47495 Rheinberg
Deutschland
Telefon: +49 160 98 43 27 06
E-Mail: info@fussballschule-next-level.de
Unsere Angebote richten sich an Eltern und Erziehungsberechtigte, die Trainingsleistungen für ihre Kinder buchen.
Abweichende individuelle Vereinbarungen und zwingende gesetzliche Verbraucherrechte haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Trainingsangebote
NEXT LEVEL bietet Fußballtraining für Kinder an, insbesondere Techniktraining in kleinen Gruppen.
Die Trainings finden derzeit im GUT Sportpark des TuS Borth 71 e.V., Mittelweg 21, 47495 Rheinberg, statt. Weitere Trainingsorte können angeboten werden.
Die jeweiligen Angaben zu Trainingsort, Datum, Uhrzeit, Dauer, Altersgruppe, Preis und verfügbaren Plätzen werden beim entsprechenden Angebot auf unserer Website angezeigt.
NEXT LEVEL ist berechtigt, geeignete weitere Trainer mit der Durchführung der Trainings zu beauftragen. Vertragspartner bleibt dabei die Fußballschule NEXT LEVEL.
3. Trainingskarten und Trainingseinheiten
Unsere Trainingsleistungen können über Trainingskarten mit einer bestimmten Anzahl von Trainingseinheiten erworben werden.
Die verfügbaren Karten, die enthaltenen Einheiten und die jeweiligen Preise werden vor dem Kauf auf unserer Website angezeigt.
Nach erfolgreichem Vertragsschluss und Zahlung werden die erworbenen Einheiten dem Benutzerkonto zugeordnet.
Die Einheiten können für entsprechend gekennzeichnete Trainingsangebote verwendet werden. Bei jeder verbindlichen Buchung wird die erforderliche Anzahl von Einheiten vom verfügbaren Bestand abgezogen.
Eine gegebenenfalls angegebene Kartenlaufzeit bezeichnet den vorgesehenen Nutzungszeitraum. Sie führt nicht automatisch zum ersatzlosen Verfall bezahlter Ansprüche.
Nicht genutzte Einheiten bleiben im Rahmen der gesetzlichen Verjährungsfristen einlösbar, soweit keine wirksame abweichende Vereinbarung besteht. Die regelmäßige gesetzliche Verjährungsfrist beträgt drei Jahre und beginnt grundsätzlich mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
Ein Anspruch auf jederzeitige Auszahlung des Gegenwerts nicht genutzter Trainingseinheiten besteht nicht. Gesetzliche Rückzahlungs- und Widerrufsrechte bleiben unberührt.
4. Vertragsschluss
Die Darstellung unserer Angebote auf der Website stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.
Durch Anklicken des entsprechend gekennzeichneten zahlungspflichtigen Bestellbuttons gebt ihr ein verbindliches Vertragsangebot ab.
Vor dem Absenden könnt ihr eure Angaben überprüfen und korrigieren.
Der Vertrag kommt zustande, wenn NEXT LEVEL die Bestellung ausdrücklich per E-Mail annimmt oder die bestellte Leistung entsprechend der Bestellung bereitstellt.
Eine reine Eingangsbestätigung ist noch keine Vertragsannahme, sofern sie nicht ausdrücklich als solche bezeichnet wird.
Nach Vertragsschluss erhaltet ihr eine Bestätigung per E-Mail mit den wesentlichen Vertragsinformationen.
5. Preise und Zahlungsabwicklung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angezeigten Preise.
Alle Preise sind Endpreise.
**Gemäß § 19 UStG sind unsere Umsätze aufgrund der Kleinunternehmerregelung von der Umsatzsteuer befreit. Es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.**
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über PayPal. Je nach Verfügbarkeit können dort auch weitere Zahlungsarten wie Kreditkarte oder Apple Pay angeboten werden.
Die jeweils verfügbaren Zahlungsmethoden werden im Bestellvorgang angezeigt.
Nach erfolgreicher Zahlung werden die erworbenen Trainingseinheiten dem Benutzerkonto zugeordnet.
6. Buchung von Trainingsterminen
Mit verfügbaren Trainingseinheiten können freie Plätze in den entsprechend gekennzeichneten Trainingsangeboten gebucht werden.
Eine Buchung ist verbindlich, sobald sie bestätigt wurde.
Die Buchungsbestätigung enthält die wesentlichen Informationen zum gebuchten Training.
Die Teilnehmerzahl ist auf die beim jeweiligen Angebot angegebenen Plätze begrenzt.
7. Absagen und Nichterscheinen
Eine gebuchte Trainingseinheit kann bis spätestens 24 Stunden vor dem angegebenen Trainingsbeginn kostenlos storniert werden.
In diesem Fall wird die eingesetzte Einheit dem Benutzerkonto wieder gutgeschrieben.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen wird die Einheit grundsätzlich als verbraucht behandelt.
Dies gilt nicht, soweit NEXT LEVEL den Ausfall zu vertreten hat oder gesetzliche Ansprüche entgegenstehen.
Soweit für eine Trainingskarte eine Joker-Regelung angeboten wird, gelten die beim Erwerb angegebenen Bedingungen.
Bei einer pauschalierten Ausfallentschädigung bleibt euch ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass NEXT LEVEL überhaupt kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
8. Übertragung von Trainingseinheiten
Nicht genutzte Trainingseinheiten können auf andere Teilnehmer übertragen werden, sofern diese die Teilnahmevoraussetzungen des jeweiligen Trainings erfüllen.
Die Übertragung erfolgt über eine hierfür vorgesehene Funktion oder nach Abstimmung mit NEXT LEVEL.
Eine Übertragung bereits verbrauchter Einheiten ist ausgeschlossen.
Eine Übertragung begründet keinen zusätzlichen Anspruch auf Auszahlung des entsprechenden Geldwerts.
Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
9. Wartelisten
Ist ein Training ausgebucht, kann eine Anmeldung zur Warteliste angeboten werden.
Ein Wartelistenplatz stellt noch keine verbindliche Trainingsbuchung dar.
Wird ein Platz frei, kann eine Buchung nach dem auf der Website beschriebenen Verfahren erfolgen.
Eine automatische verbindliche Nachbuchung mit Abbuchung einer Trainingseinheit erfolgt nur, wenn ihr diesem Verfahren zuvor ausdrücklich zugestimmt habt.
Über bestätigte Buchungen informieren wir per E-Mail.
10. Trainingsausfall und Änderungen
NEXT LEVEL kann ein Training aus wichtigen Gründen absagen oder verschieben.
Hierzu gehören insbesondere:
- extreme Wetterbedingungen
- Platzsperrungen
- kurzfristiger Ausfall eines Trainers, wenn kein geeigneter Ersatz zur Verfügung steht
- behördliche Anordnungen
- Umstände, die eine sichere Trainingsdurchführung verhindern
Fällt ein Training aus, wird eine dafür eingesetzte Trainingseinheit wieder gutgeschrieben.
Ist eine Nachholung nicht möglich oder nicht zumutbar, bleiben die gesetzlichen Ansprüche auf Rückzahlung oder andere Rechtsbehelfe bestehen.
Wir informieren die betroffenen Teilnehmer möglichst frühzeitig über Änderungen oder Ausfälle.
Ein Trainerwechsel ist zulässig, sofern die vereinbarte Trainingsleistung dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
11. Teilnahmevoraussetzungen und Gesundheit
Die teilnehmenden Kinder müssen die für das jeweilige Training angegebenen Alters- und Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.
Die Kinder sollen in geeigneter Sportkleidung und mit passendem Schuhwerk erscheinen.
Bei akuten Erkrankungen, Fieber oder ansteckenden Krankheiten ist eine Teilnahme nicht gestattet, soweit dadurch eine Gesundheitsgefährdung entsteht.
Gesundheitsinformationen können freiwillig bereitgestellt werden, soweit sie für eine sichere Durchführung des Trainings relevant sind.
Die Verarbeitung gesundheitsbezogener Informationen erfolgt nach Maßgabe unserer Datenschutzerklärung und der erforderlichen ausdrücklichen Einwilligung.
12. Aufsichtspflicht
Die Aufsicht durch NEXT LEVEL beginnt grundsätzlich mit der persönlichen Übernahme des Kindes durch den zuständigen Trainer am vereinbarten Treffpunkt.
Sie endet mit der ordnungsgemäßen Übergabe nach Trainingsende beziehungsweise nach einer zuvor ausdrücklich vereinbarten selbstständigen Entlassung.
Eltern und Erziehungsberechtigte sorgen für das rechtzeitige Bringen und Abholen ihrer Kinder.
Besondere Vereinbarungen zur selbstständigen An- und Abreise müssen vorab mit NEXT LEVEL abgestimmt werden.
Gesetzliche Aufsichts- und Sorgfaltspflichten bleiben unberührt.
13. Haftung
NEXT LEVEL haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen.
Für sonstige Schäden haften wir unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir für sonstige Schäden nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Vertragspartner regelmäßig vertrauen dürfen.
Zwingende gesetzliche Haftungsregelungen bleiben unberührt.
Für mitgebrachte Gegenstände haften wir nach den gesetzlichen Vorschriften.
14. Fotos und Bildaufnahmen
Im Rahmen unserer Trainings und Veranstaltungen können Fotoaufnahmen entstehen.
Erkennbare Fotos von Kindern veröffentlichen wir grundsätzlich nur mit einer entsprechenden wirksamen Einwilligung der hierzu berechtigten Personen.
Die Einwilligung erfolgt freiwillig und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Weitere Informationen findet ihr in unserer Datenschutzerklärung.
15. Widerrufsrecht
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Vorschriften über das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen.
Beim Erwerb flexibel einlösbarer Trainingskarten besteht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen, soweit keine gesetzliche Ausnahme eingreift.
Bei der Buchung eines Trainings für einen bestimmten Termin oder Zeitraum kann das Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB ausgeschlossen sein.
Die jeweils geltenden Informationen zum Widerrufsrecht werden vor Abschluss der Bestellung bereitgestellt.
Eine freiwillige Stornierung nach Abschnitt 7 ist vom gesetzlichen Widerrufsrecht zu unterscheiden.
Gesetzliche Widerrufsrechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
16. Datenschutz
Wir verarbeiten personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzvorschriften.
Weitere Informationen findet ihr in unserer Datenschutzerklärung auf der Website.
17. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Wahrung zwingender gesetzlicher Verbraucherschutzvorschriften.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Anstelle unwirksamer Bestimmungen gelten die gesetzlichen Vorschriften.
